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Aus guten Produkten Spitzenprodukte machen – das ist unsere Leidenschaft und unser Versprechen: Mit technologisch führenden Auswuchtlösungen ermöglichen wir die sichere und ressourceneffiziente Fertigung von Produkten, die Milliarden von Menschen täglich nutzen. Erfahren Sie mehr über uns und unsere Erfolgsgeschichte.
Über uns
Wofür wir stehenAuswuchten bedeutet: hohe Produktivität, lange Lebensdauer und gelebte Nachhaltigkeit. Denn präzise ausbalancierte Produkte arbeiten effizienter und schonen wertvolle Ressourcen. Das gilt für feinmechanische Dentalturbinen genauso wie für Autolenkräder, Flugzeugtriebwerke oder Kraftwerksturbinen.
Wir nehmen diese Verantwortung sehr ernst und garantieren kompromisslose Qualität, nachhaltige Lösungen und umfassenden Service entlang des gesamten Lebenszyklus Ihres Produkts.
Worauf wir besonders stolz sind: Unsere Lösungen für alle oszillierenden Bauteile und Aggregate sind weltweit einzigartig. Wir bieten Auswuchtmaschinen und Softwarelösungen für alle Gewichtsklassen und jede Größe – von der Radmontage bis zur Diagnosetechnik, von der Reparaturwerkstatt bis zur Serienfertigung.
In Kombination mit unserer Erfahrung aus fast 150 Jahren Unternehmensgeschichte und unseren Standorten in 54 Ländern weltweit macht uns das zum führenden Partner für Industrie und Handwerk.
Schenck RoTec GmbH
Fakten über uns
Unsere Geschichte
Vom Pionier zum Global PlayerAm 1. Oktober 1881 gründete Carl Schenck in Darmstadt seine „Eisengießerei und Waagenfabrik“, die heutige Carl Schenck AG. Bereits im Jahr 1863 hatte der „Commerzienrat Carl Heinrich Johann Schenck“ die Mannheimer Firma „Schenck, Mohr & Elsässer“ mitbegründet, bei der auch der Autopionier Carl Benz als technischer Angestellter tätig war.
1881 verließ Carl Schenck die Mannheimer Firma und gründete in Darmstadt seine eigene Waagenfabrik. Seine Umsicht, die internationale Orientierung und die Präsenz auf Weltausstellungen sorgten schon früh für Erfolg. Und: für eine gute Auftragslage beim jungen Darmstädter Unternehmen. Durch die dynamische Entwicklung begann 1907 die Entwicklung und Produktion von Auswuchtmaschinen.
Carl Schenck, der sich intensiv mit dem Thema „Ausbalancieren“ beschäftigt hatte, schloss 1908 mit Lawaczeck, der als Erster eine brauchbare Lösung für eine „Balanziermaschine“ entwickelte, einen Lizenzvertrag. 1915 übernahm Schenck die Alleinlizenz für die ganze Welt. Das „Lawaczeck-Prinzip“ hatte bis in die 40er Jahre Bestand.
Im Laufe dieser Phase bildeten sich eine Reihe weiterer, optischer und mechanischer Messverfahren heraus, die eine erstaunlich hohe Messgenauigkeit hatten. Mit der „Lawaczeck-Bauart“ wurde eine Auswuchtgüte von 0,001 mm Schwerpunktsverlagerung erreicht. Sie würde auch heute noch für viele Anwendungen ausreichen.
1935 deutete sich ein Wandel an – durch eine in den USA patentierte Maschine mit elektrodynamischen Schwingungsaufnehmern und stroboskopischer Unwuchtwinkelbestimmung.
1942 reichte Schenck das Patent „Verfahren und Vorrichtung zum dynamischen Auswuchten durch Ermittlung der Winkellage der Unwucht mittels periodischer auf Schirm eines Oszillographen aufgezeichnete Kurve“ ein. Diese erste serienreife Lösung kam wegen ihrer Messgenauigkeit noch während des Zweiten Weltkrieges zum Auswuchten von Schiffskreiseln erfolgreich zum Einsatz.
Das wattmetrische Verfahren, der nächste Schritt in der Entwicklung, unterdrückte die lästigen Störschwingungen. Mit den schon bekannten Grundelementen Wattmeter, Schwingungsaufnehmer und Winkellagengeber war es nun möglich, die Unwucht nach Lage und Größe bereits nach einem Messlauf zu bestimmen. Angezeigt wurden die ermittelten Werte auf zwei Zeigerinstrumenten.
1953 brachte der Lichtpunkt-Vektormesser eine weitere Verbesserung. Die Kombination beider Werte in einer Anzeige, und das „Speichern“ der gemessenen Werte durch einen Lichtpunkt auf der Mattscheibe vereinfachte das Auswuchten. Die Unwucht wurde jetzt sichtbar. Noch heute ist der Vektormesser bei modernen Bildschirm-Messgeräten eine bewährte Methode, die Lage und Größe der Unwucht darzustellen.
Parallel zur Entwicklung der „Werkstattmaschinen“ – heute spricht man von Universalmaschinen – kam die Automatisierung des Auswuchtens weiter voran. „Auswuchtwerke“ für Kurbelwellen ermittelten die Unwucht und gaben den Bohrmaschinen die Bohrtiefe für den Ausgleich vor. Der Messlauf, der Ausgleich und der Kontrolllauf dauerten für eine Kurbelwelle etwa 2 Minuten.
In den 70er Jahren waren die mechanischen Grundlagen für das Auswuchten gelegt. Langsam eroberte die Elektronik die Auswucht- und Diagnosetechnik. 1971 startete das elektronische, wattmetrische Messverfahren. Die ersten Auswuchtanlagen mit Rechnersteuerung hielten 1974 Einzug.
Die nächste große Veränderung brachte der Einzug der Digitaltechnik mit sich: Ab Anfang der 80er Jahre eroberten Computer mit Mikroprozessoren auch die Messtechnik und bestimmt sie noch bis heute. Angefangen beim CAB 690 und CAB 720, ist es heute mit CAB 820 und CAB 920 die 4. Generation an Messtechnik, die Ihren Dienst tut.
1995 wurden die Bereiche Auswuchten und Diagnosetechnik im Rahmen der Umstrukturierung der Carl Schenck AG in einem eigenständigen Unternehmen – der Schenck RoTec GmbH – zusammengefasst.
Technisch gesehen war einer der beeindrucktesten Höhepunkte dieser Zeit die Realisierung der weltgrößten geotechnischen Zentrifuge für bodenphysikalische Untersuchungen. Mit dem CRYO-Schleuderstand, mit dem Komponenten des Raketenantriebs der Ariana 5 bei Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt weiterentwickelt werden, wurde technologisches Neuland betreten.
Im Jahre 2000 übernahm der global agierende Technologiekonzerns DÜRR AG mit Sitz in Stuttgart die Mehrheit an der Carl Schenck AG.
Energieeinsparung, Geräuschreduzierung und Effizienzsteigerung waren die vorherrschenden Themen der ersten Dekade des neuen Jahrhunderts. 2009 erhält das Prüflabor für Auswuchttechnik die offizielle Akkreditierung durch die Deutsche Akkreditierungsstelle Technik (DATech). Erstmals können Anwender und Dienstleister ihre Prüfmittel und Messtechnik herstellerneutral zertifizieren lassen – dokumentierbar und rückführbar auf internationale SI-Einheiten.
Schenck Machinery wurde 1964 in den USA als eigenständiges Unternehmen gegründet. In diesem Jahr begann Schenck zudem eine Zusammenarbeit mit Micro Balancing, einem 1946 gegründeten Hersteller von Auswuchtmaschinen, der Schenck bei der täglichen Geschäftsführung unterstützte.
Nachdem Schenck 1967 die Vermögenswerte von Micro Balancing übernommen hatte, wurden beide Firmen zur Schenck Manufacturing Corporation zusammengeführt. Ein Jahr später, 1968, erwarb Schenck das deutsche Unternehmen Trebel, das ursprünglich 1910 als Hersteller von Schleifscheiben gegründet wurde und später auf Auswuchtmaschinen spezialisiert war. Durch diese Übernahme entstand die Schenck Trebel Corporation (STC) mit Hauptsitz in Farmingdale, New York.
Im Jahr 1974 verlegte die Schenck Trebel Corporation ihren Hauptsitz von Farmingdale an ihren heutigen Standort in Deer Park, New York. Dieser Umzug markierte einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung des Unternehmens.
In den folgenden Jahren setzte Schenck seine Expansionsstrategie fort. 1984 wurde Turner Brothers Incorporated aus Lake Orion, Michigan, übernommen und in Schenck Turner Inc. umbenannt. Dieses Unternehmen spezialisierte sich auf Auswuchtsysteme für die Automobilindustrie. Zwei Jahre später, 1986, folgte die Übernahme der Pegasus Company aus Troy, Michigan, die nun als Schenck Pegasus Corporation Prüfgeräte für die Automobilbranche herstellt.
1987 wurde die Schenck Corporation (SCO) als Holdinggesellschaft ins Leben gerufen, um alle nordamerikanischen Geschäftsbereiche zu bündeln. Die Büros befanden sich weiterhin im Schenck Trebel-Gebäude in Deer Park, NY. Unter dem Dach von SCO vereinten sich Schenck Trebel, Schenck Turner und Schenck Pegasus. Im Jahr 1994 wurde die Schenck Accurate (SAR) aus Whitewater, Wisconsin, erworben. Seitdem entwickelte sich das Unternehmen vom kleinen Hersteller zu einem bedeutenden Anbieter von Förder- und Messtechnik, darunter volumetrische und gravimetrische Förderer, Coriolis-Durchflussmesser und weitere spezialisierte Systeme.
1998 vollzog die Muttergesellschaft Carl Schenck AG in Deutschland eine umfassende Restrukturierung und gründete die Division Schenck RoTec GmbH, die sämtliche Aktivitäten im Bereich Auswuchten und Diagnostik bündelt. Im Jahr 1999 wurde Interautomation Inc. aus Oakville, Ontario, Kanada, Teil der Schenck-Gruppe. Dieses Unternehmen ist spezialisiert auf Motor- und Fahrzeugprüfsysteme. Noch im selben Jahr übernahm die Dürr AG aus Stuttgart Carl Schenck AG in Darmstadt, Deutschland. 2003 erfolgte die Umbenennung von Schenck Turner in Schenck RoTec Corporation, die ihre Auswuchtservice-Aktivitäten nach Troy, Michigan, verlegte. Weitere Standortwechsel in Michigan fanden 2010 (Auburn Hills) und 2016 (Southfield) statt. 2005 veräußerte Dürr AG die Development Test Systems Group, einschließlich Schenck Pegasus und Interautomation, an Horiba (Japan), sowie die Measuring and Process Technology Group, inklusive Schenck Accurate, an eine deutsche Private-Equity-Gruppe.
Im Jahr 2017 erweiterte Schenck seine Kompetenzen durch die Übernahme eines Beratungs- und Testdienstleistungsunternehmens, das ergänzende Fähigkeiten in verschiedenen Branchen mitbringt. Diese Akquisition stärkte die Position von Schenck USA als vielseitiger Anbieter von Prüf- und Beratungsservices.
Die strategische Konsolidierung setzte sich 2020 mit dem Abschluss der Fusion aller US-Schneck-Gesellschaften zur Schenck USA Corporation fort. Diese Maßnahme erfolgte im Rahmen der "ONE Schenck USA" Strategie und zielte darauf ab, die Kräfte in Nordamerika zu bündeln, Synergien zu nutzen und eine einheitliche Marktpräsenz zu schaffen.