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Unsere Vision, unsere Geschichte Passion for Balancing – since 1881.

Aus guten Produkten Spitzenprodukte machen – das ist unsere Leidenschaft und unser Versprechen: Mit technologisch führenden Auswuchtlösungen ermöglichen wir die sichere und ressourceneffiziente Fertigung von Produkten, die Milliarden von Menschen täglich nutzen. Erfahren Sie mehr über uns und unsere Erfolgsgeschichte.

Unsere Vision Mit unseren nachhaltigen Lösungen steigern wir die Ressourceneffizienz im Maschinen- und Anlagenbau auf ein Spitzenniveau. Für unsere Kunden, die Gesellschaft und die Umwelt.

Über uns

Wofür wir stehen

Wir verbinden Wirtschaftlichkeit mit Nachhaltigkeit

Auswuchten bedeutet: hohe Produktivität, lange Lebensdauer und gelebte Nachhaltigkeit. Denn präzise ausbalancierte Produkte arbeiten effizienter und schonen wertvolle Ressourcen. Das gilt für feinmechanische Dentalturbinen genauso wie für Autolenkräder, Flugzeugtriebwerke oder Kraftwerksturbinen. 

Wir nehmen diese Verantwortung sehr ernst und garantieren kompromisslose Qualität, nachhaltige Lösungen und umfassenden Service entlang des gesamten Lebenszyklus Ihres Produkts.

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Wir entwickeln einzigartige Auswuchtlösungen

Worauf wir besonders stolz sind: Unsere Lösungen für alle oszillierenden Bauteile und Aggregate sind weltweit einzigartig. Wir bieten Auswuchtmaschinen und Softwarelösungen für alle Gewichtsklassen und jede Größe – von der Radmontage bis zur Diagnosetechnik, von der Reparaturwerkstatt bis zur Serienfertigung. 

In Kombination mit unserer Erfahrung aus fast 150 Jahren Unternehmensgeschichte und unseren Standorten in 54 Ländern weltweit macht uns das zum führenden Partner für Industrie und Handwerk.

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Fakten über uns

Weltmarktführer für Auswuchtlösungen

Gegründet von Carl Schenck, der Erfinder der Auswuchtmaschine

Mehr als 1.100 Mitarbeiter weltweit

Vertretungen und Standorte in 54 Ländern weltweit

6 Produktionsstandorte in Europa, Amerika und Asien

Tochtergesellschaft der Carl Schenck AG und der DÜRR AG

Unsere Geschichte

Vom Pionier zum Global Player

110 Jahre auf der Spur der Unwucht

Am 1. Oktober 1881 gründete Carl Schenck in Darmstadt seine „Eisengießerei und Waagenfabrik“, die heutige Carl Schenck AG. Bereits im Jahr 1863 hatte der „Commerzienrat Carl Heinrich Johann Schenck“ die Mannheimer Firma „Schenck, Mohr & Elsässer“ mitbegründet, bei der auch der Autopionier Carl Benz als technischer Angestellter tätig war.

1881 verließ Carl Schenck die Mannheimer Firma und gründete in Darmstadt seine eigene Waagenfabrik. Seine Umsicht, die internationale Orientierung und die Präsenz auf Weltausstellungen sorgten schon früh für Erfolg. Und: für eine gute Auftragslage beim jungen Darmstädter Unternehmen. Durch die dynamische Entwicklung begann 1907 die Entwicklung und Produktion von Auswuchtmaschinen.

Carl Schenck, der sich intensiv mit dem Thema „Ausbalancieren“ beschäftigt hatte, schloss 1908 mit Lawaczeck, der als Erster eine brauchbare Lösung für eine „Balanzier­maschine“ entwickelte, einen Lizenzvertrag. 1915 übernahm Schenck die Alleinlizenz für die ganze Welt. Das „Lawaczeck-Prinzip“ hatte bis in die 40er Jahre Bestand.

Im Laufe dieser Phase bildeten sich eine Reihe weiterer, optischer und mechanischer Messverfahren heraus, die eine erstaunlich hohe Messgenauigkeit hatten. Mit der „Lawaczeck-Bauart“ wurde eine Auswuchtgüte von 0,001 mm Schwerpunktsverlagerung erreicht. Sie würde auch heute noch für viele Anwendungen ausreichen.

1935 deutete sich ein Wandel an – durch eine in den USA patentierte Maschine mit elektrodynamischen Schwingungsaufnehmern und stroboskopischer Unwuchtwinkelbestimmung.

1942 reichte Schenck das Patent „Verfahren und Vorrichtung zum dynamischen Auswuchten durch Ermittlung der Winkellage der Unwucht mittels periodischer auf Schirm eines Oszillographen aufgezeichnete Kurve“ ein. Diese erste serienreife Lösung kam wegen ihrer Messgenauigkeit noch während des Zweiten Weltkrieges zum Auswuchten von Schiffskreiseln erfolgreich zum Einsatz.

Das wattmetrische Verfahren, der nächste Schritt in der Entwicklung, unterdrückte die lästigen Störschwingungen. Mit den schon bekannten Grundelementen Wattmeter, Schwingungs­aufnehmer und Winkellagengeber war es nun möglich, die Unwucht nach Lage und Größe bereits nach einem Messlauf zu bestimmen. Angezeigt wurden die ermittelten Werte auf zwei Zeigerinstrumenten.

1953 brachte der Lichtpunkt-Vektormesser eine weitere Verbesserung. Die Kombination beider Werte in einer Anzeige, und das „Speichern“ der gemessenen Werte durch einen Lichtpunkt auf der Mattscheibe vereinfachte das Auswuchten. Die Unwucht wurde jetzt sichtbar. Noch heute ist der Vektormesser bei modernen Bildschirm-Messgeräten eine bewährte Methode, die Lage und Größe der Unwucht darzustellen.

Parallel zur Entwicklung der „Werkstattmaschinen“ – heute spricht man von Universalmaschinen – kam die Automatisierung des Auswuchtens weiter voran. „Auswuchtwerke“ für Kurbelwellen ermittelten die Unwucht und gaben den Bohrmaschinen die Bohrtiefe für den Ausgleich vor. Der Messlauf, der Ausgleich und der Kontrolllauf dauerten für eine Kurbelwelle etwa 2 Minuten.

In den 70er Jahren waren die mechanischen Grundlagen für das Auswuchten gelegt. Langsam eroberte die Elektronik die Auswucht- und Diagnosetechnik. 1971 startete das elektronische, wattmetrische Messverfahren. Die ersten Auswuchtanlagen mit Rechnersteuerung hielten 1974 Einzug.

Die nächste große Veränderung brachte der Einzug der Digitaltechnik mit sich: Ab Anfang der 80er Jahre eroberten Computer mit Mikroprozessoren auch die Messtechnik und bestimmt sie noch bis heute. Angefangen beim CAB 690 und CAB 720, ist es heute mit CAB 820 und CAB 920 die 4. Generation an Messtechnik, die Ihren Dienst tut.

1995 wurden die Bereiche Auswuchten und Diagnosetechnik im Rahmen der Umstrukturierung der Carl Schenck AG in einem eigenständigen Unternehmen – der Schenck RoTec GmbH – zusammengefasst.

Technisch gesehen war einer der beeindrucktesten Höhepunkte dieser Zeit die Realisierung der weltgrößten geotechnischen Zentrifuge für bodenphysikalische Untersuchungen. Mit dem CRYO-Schleuderstand, mit dem Komponenten des Raketenantriebs der Ariana 5 bei Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt weiterentwickelt werden, wurde technologisches Neuland betreten.

Im Jahre 2000 übernahm der global agierende Technologiekonzerns DÜRR AG mit Sitz in Stuttgart die Mehrheit an der Carl Schenck AG.

Energieeinsparung, Geräuschreduzierung und Effizienz­steigerung waren die vorherrschenden Themen der ersten Dekade des neuen Jahrhunderts. 2009 erhält das Prüflabor für Auswuchttechnik die offizielle Akkreditierung durch die Deutsche Akkreditie­rungs­stelle Technik (DATech). Erstmals können Anwender und Dienstleister ihre Prüfmittel und Messtechnik herstellerneutral zertifizieren lassen – dokumentierbar und rückführbar auf internationale SI-Einheiten.

02.05.2025

Lars Künne wird neuer CEO von Schenck

Zum 1. Mai wird Lars Künne Mitglied des Vorstands der Carl Schenck AG und zugleich zum Geschäftsführer der Schenck RoTec GmbH bestellt. Er folgt auf Jörg Brunke, der seit 2017 die Geschicke des Weltmarktführers für Auswuchtlösungen geleitet hat. Jörg Brunke wird nach sehr erfolgreicher Tätigkeit mit Wirkung zum 30.4.2025 in den wohlverdienten Ruhestand gehen.

Der Diplom-Wirtschaftsingenieur Lars Künne ist seit über 20 Jahren in unterschiedlichen Funktionen im Unternehmen tätig; er leitete in dieser Zeit unter anderem fast 6 Jahre als President & CEO die Geschicke der Landesgesellschaft Schenck USA CORP. Seit 2023 ist er verantwortlich für das globale Sales- und Servicegeschäft.

Jörg Brunke hat als CEO vor allem die Internationalisierung und Digitalisierung von Schenck erfolgreich vorangetrieben – die Einführung der globalen Produktfamilien sowie der neuen Schenck ONE Messplattform belegen dies deutlich. Zusammen mit Lars Künne eröffnete Jörg Brunke letztes Jahr das Green Technology Center am Hauptsitz in Darmstadt. Hier können Kunden eine Vielzahl an Tests und Services rund um die Entwicklung und Produktionsqualifizierung zum Beispiel von eMobility-, Luftfahrt- und Wasserstoff-Rotoren durchführen lassen.

„Jörg Brunke hat Schenck in einem herausfordernden Marktumfeld knapp acht Jahre lang hervorragend auf Kurs gehalten. Unter seiner Führung hat sich das Unternehmen sowohl durch Anpassungen im Produktportfolio als auch durch organisatorische Änderungen global bestens aufgestellt“, erklärt Dr. Jochen Weyrauch, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG, zu der Schenck gehört. „Ich freue mich, dass wir mit Lars Künne eine sehr gute interne Nachfolgelösung gefunden haben und so ein nahtloser Wechsel an der Spitze von Schenck sichergestellt ist.“

„Die letzten Jahre bei Schenck RoTec und dem Dürr-Konzern waren für mich eine erfüllende Zeit mit einem großartigen globalen Team, dem ich für die vielen tollen Erlebnisse und die gemeinsamen Erfolge danke. Ich wünsche Lars Künne und Schenck von ganzem Herzen viel Erfolg“, verabschiedet sich Jörg Brunke bei den Kolleginnen und Kollegen.

„Die Zusammenarbeit mit Jörg Brunke war immer fachlich wie persönlich hervorragend – und wir haben zusammen sehr gute Ergebnisse erzielt. Das ist für mich und unser Führungsteam eine gute Ausgangslage und gleichzeitig Motivation, auch das nächste Kapitel für Schenck erfolgreich zu schreiben“, dankt Lars Künne seinem Vorgänger.

Über Schenck RoTec

Schenck RoTec ist Weltmarktführer in dem Gebiet der Auswuchtlösungen. Das Unternehmen verfügt über 17 Tochtergesellschaften und Joint Ventures mit weltweit sechs Produktionsstandorten. Hinzu kommen über 36 Vertretungen und Büros auf allen fünf Kontinenten. Die Schenck RoTec Gruppe beliefert Branchen wie die Automobil- und -zulieferindustrie, die Elektroindustrie, die Luft- und Raumfahrt, die Turbomaschinenindustrie und den allgemeinen Maschinenbau mit innovativen Technologien. 

Schenck RoTec ist Teil des Dürr-Konzerns, einem weltweit führenden Maschinen- und Anlagenbauer mit besonderer Kompetenz in den Technologiefeldern Automatisierung, Digitalisierung und Energieeffizienz. Seine Produkte, Systeme und Services ermöglichen hocheffiziente und nachhaltige Fertigungsprozesse – vor allem in der Automobilindustrie, bei Produzenten von Möbeln und Holzhäusern sowie bei der Montage von Medizin- und Elektroprodukten und in der Batteriefertigung. Der Dürr-Konzern erzielte im Jahr 2024 einen Umsatz von 4,7 Mrd. € und hat derzeit rund 18.000 Beschäftigte sowie 130 Standorte in 32 Ländern. Seit dem Verkauf der Umwelttechniksparte Ende Oktober 2025 ist das Geschäft in drei Divisions gebündelt: 

  • Automotive: Lackiertechnik, Endmontage-, Prüf- und Befülltechnik

  • Industrial Automation: Montage- und Prüfsysteme für Automobilkomponenten, Medizinprodukte und Konsumgüter sowie Auswuchtlösungen und Beschichtungsanlagen für Batterieelektroden

  • Woodworking: Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie