Schenck erweitert Portfolio für die Reifenindustrie
Schenck geht den nächsten Schritt in der Weiterentwicklung von Mess- und Auswuchttechnik für die Reifenherstellung. Im japanischen Joint Venture Nagahama Seisakusho werden jetzt die Technologien für den finalen Qualitätsprozessschritt gebündelt. Von der Kobe Steel Ltd. erwarb das Joint Venture die Technologie für die Reifengleichförmigkeitsprüfung. Seit bereits 20 Jahren arbeiten beide Unternehmen in dem Segment zusammen. Nagahama lieferte hierbei die Auswuchttechnik und Kobe Steel die Reifengleichförmigkeitsanlagen und Maschinentechnik. Jetzt bündeln sie in der Nagahama Seisakusho ihre Expertisen.
Jörg Brunke, Vorstand der Carl Schenck AG, sieht in diesem Schritt große Chancen:
„Mit dem Erwerb der Technologie von Kobe Steel Ltd. unterstreichen wir unsere Technologieführerschaft und erschließen uns damit weitere Marktsegmente im Bereich der Reifenindustrie. Die Kobe Steel Mess- und Prüftechnologie hat insbesondere im asiatischen Markt einen hervorragenden Ruf. Diesen Erfolg werden wir entsprechend durch die Nutzung unserer globalen Sales und Service Organisation skalieren. Unterstützt wird dieses profitable Wachstum auch durch unsere globale Produktions- und Engineering-Standorte.“
Über Schenck RoTec
Schenck RoTec ist Weltmarktführer in dem Gebiet der Auswuchtlösungen. Das Unternehmen verfügt über 17 Tochtergesellschaften und Joint Ventures mit weltweit sechs Produktionsstandorten. Hinzu kommen über 36 Vertretungen und Büros auf allen fünf Kontinenten. Die Schenck RoTec Gruppe beliefert Branchen wie die Automobil- und -zulieferindustrie, die Elektroindustrie, die Luft- und Raumfahrt, die Turbomaschinenindustrie und den allgemeinen Maschinenbau mit innovativen Technologien.
Schenck RoTec ist Teil des Dürr-Konzerns, einem weltweit führenden Maschinen- und Anlagenbauer mit besonderer Kompetenz in den Technologiefeldern Automatisierung, Digitalisierung und Energieeffizienz. Seine Produkte, Systeme und Services ermöglichen hocheffiziente und nachhaltige Fertigungsprozesse – vor allem in der Automobilindustrie, bei Produzenten von Möbeln und Holzhäusern sowie bei der Montage von Medizin- und Elektroprodukten und in der Batteriefertigung. Der Dürr-Konzern erzielte im Jahr 2024 einen Umsatz von 4,7 Mrd. € und hat derzeit rund 18.000 Beschäftigte sowie 130 Standorte in 32 Ländern. Seit dem Verkauf der Umwelttechniksparte Ende Oktober 2025 ist das Geschäft in drei Divisions gebündelt:
Automotive: Lackiertechnik, Endmontage-, Prüf- und Befülltechnik
Industrial Automation: Montage- und Prüfsysteme für Automobilkomponenten, Medizinprodukte und Konsumgüter sowie Auswuchtlösungen und Beschichtungsanlagen für Batterieelektroden
Woodworking: Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie
Geschleudert, nicht gerührt E-Autos, Energiespeicher oder elektrisches Fliegen – effiziente und zuverlässige Rotoren sind ein Schlüssel für die Technologien der Zukunft. Im neuen Green Technology Center der Konzerntochter Schenck RoTec in Darmstadt dreht sich alles um das Thema Nachhaltigkeit.